Fünf Regeln für den perfekten Angel-Trip

Nah an der Natur und absolute Entschleunigung. Kaum eine andere Freizeitbeschäftigung bietet Menschen mehr Gelegenheiten, den Alltagsstress,

Abgaben und lästige Vorgesetzte oder Lehrer für ein paar Stunden oder Tage zu vergessen, als das Angeln. Wer jedoch einen gelungenen Ausflug garantieren möchte, der muss auch ein paar Regeln beachten. Wir haben die wichtigsten hier zusammenfasst:

Erlaubnisse und Lizenzen einholen

Ob man in oder außerhalb von Deutschland angelt, überall gibt es strenge Regeln, die das Angeln und Fischen in fließenden und stehenden Gewässern regulieren. Bevor also die ersten Fische beißen können, müssen Angler und Anglerinnen zuerst die eigenen Hausaufgaben machen. Informationen finden Interessierte in den jeweiligen Stellen der Länder. Zum Beispiel gibt es sie hier für Bayern. Zeitgleich müssen Anglerinnen und Angler auch am Gewässer selbst die Eigentumsrechte klären. So gehören viele Gewässerabschnitte nicht der Öffentlichkeit, sondern Vereinen oder Privatpersonen. Diese müssen ebenfalls zustimmen, dass dort geangelt werden darf.

Respekt vor der Natur wahren

Viele Angelausflüge verkommen leider immer öfters zu einer Ausrede, um viel Alkohol mit schöner Aussicht zu konsumieren. Dabei bleibt oft der Respekt vor Tier und Umwelt auf der Strecke, was nicht nur dem Ruf aller Angler schadet, sondern auch zu empfindlichen Strafen führen kann. Es ist also sehr wichtig, dass Angler ihre Rolle verstehen und mit Respekt vor Natur und Tierwelt agieren. Dazu gehört nicht nur, dass mitgebrachter Müller auch wieder mit nach Hause kommt, sondern auch, dass zu kleine Fische wieder zurück ins Gewässer eingebracht werden müssen.

Richtige Kleidung mitnehmen

Die Sonne scheint und das Wetter lädt zum Baden ein. Wer denkt da also an warme Kleidung, an regenfeste Jacken und passende Hüte und Mützen? Gerade beim Angeln an größeren Gewässern kann das Wetter schnell Kapriolen schlagen und Unvorbereitete kalt erwischen. Daher ist es wichtig, auch an heißen Tagen sowohl für Kälte als auch für Nässe vorzusorgen. Besonders empfehlenswert ist der sogenannte Zwiebellook, bei dem mehrere Schichten von Kleidung übereinander angezogen werden. Dabei muss jedoch niemand auf Mode verzichten, wie zum Beispiel das Angebot der Händler mit einer Auswahl speziell für Kinder und junge Erwachsene zeigt.

Passende Ausrüstung überprüfen

Neben Kleidung ist jedoch auch die richtige Technik wichtig. Nicht nur müssen die Angelruten in Schuss sein, es braucht auch Ersatzhaken, passende

Köder, Ersatzschnüre, Kescher, Messer sowie Kühlboxen für den hoffentlich großen Fang. Schreiben Sie sich im Optimalfall Checklisten, damit Sie vor der Abfahrt ans Gewässer nichts vergessen. Denn oft sind Angelfachgeschäfte an Seen und Flüssen nur sporadisch vertreten. Was also vergessen wird, bleibt oft einfach daheim und kann vor Ort nicht ersetzt werden.

Definieren, warum man Angeln geht

Die Antwort scheint einfach, doch sollten vor allem Angel-Neulinge und nur sporadische Hobby-Angler sich immer die Frage stellen, warum sie unbedingt angeln wollen. Immerhin ist Angeln nicht nur ein Zeitvertreib, sondern auch ein ernsthafter Sport und für manche auch Beruf und Berufung. Gleichzeitig haben Angler eine Verantwortung gegenüber den Tieren und der Umwelt. Angeln kann das schönste Hobby der Welt sein, aber es darf nicht nur Mittel zum Zweck sein.

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